Freitag, 03 November 2017 21:47

TuS Mayen: Der Durchbruch kam nach der Pause

MAYEN. Mit einem 3:2 (0:1) gegen den VfB Linz ist der Fußball-Rheinlandligist TuS Mayen in den November gestartet und wusste dabei vor allem im zweiten Spielabschnitt zu überzeugen. Zwar führten die Gäste zur Pause durch einen Treffer von Leonor Tolaj mit 1:0 (29.), doch bereits im ersten Abschnitt war es der TuS, der den reiferen Fußball bot. Vor des Gegners Tor aber hatte die Elf des TuS-Trainers Thomas Reuter noch Ladehemmung.

Das änderte sich im zweiten Durchgang: Matthias Tutas mit einem Abstauber nach Schuss von Pascal Steinmetz (55.), Niklas Heinmann mit einem an Tutas verursachten Foulelfmeter (67.) und Kapitän Eike Mund mit einem trockenem Abschluss (82.) drehten die Partie zu Gunsten der Mayener. Nach dem 2:3 durch den Linzer Emil Runaktic (90.+2) pfiff der Unparteiische Vincent Hardt aus Altendiez erst gar nicht mehr an.

TuS Mayen: Behr, Schneider, Krechel, Mund, Steinmetz (75. Ries), Löhr (46. Marx), Unterbörsch, Tutas, Heinemann, Weis, Simon (60. Uhrmacher).

Die Stimmen zum Spiel:

Hans Molitor: „Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir verdient gewonnen. Wenn wir eine gewisse Konstanz hätten, dann würden wir in der Tabelle ganz woanders stehen. Mein Dank geht aber an die Mannschaft, die heute wieder eine starke Moral bewiesen hat.“

Thomas Reuter: „Wir waren auch im ersten Durchgang total dominant und hatten viele Durchbrüche über die Außen. Da waren wir aber noch zu ungenau und haben uns phasenweise vergaloppiert. In der Halbzeit gab es nicht viel zu sagen. Und im Anschluss hatten wir doch ein klares Übergewicht. Wir haben aus den zurückliegenden fünf Spielen elf Punkte gesammelt und müssen uns keine Depressionen einreden. Wir sind aber selbst mit uns unzufrieden, weil wir uns die Saison alle anders vorgestellt hatten.“

Eike Mund: „Wir haben gut gespielt, uns aber erst nach der Pause dafür belohnt. Linz war eiskalt und hat nach der Führung nur noch defensiv agiert. Man hat aber heute klar gesehen, dass wir spielerisch die bessere Mannschaft waren.“

Uwe Unterbörsch: „Das war eine souveräne Leistung von uns. Hinten haben wir zwei Fehler gemacht und zwei Gegentreffer kassiert. Eigentlich war es doch eine klare Angelegenheit für uns, an deren Ende ein 3:0 hätte stehen müssen. Das hätte die 90 Minuten widergespiegelt.“

Niklas Weis: „Nach unserer Unachtsamkeit und dem 0:1 sind wir erst mal hinterhergelaufen, waren dann aber spielerisch doch auf einem anderen Niveau als Linz. Die Position in der Innenverteidigung ist nichts Neues für mich. Da hatte ich unter Thomas Reuter bereits in der A-Jugend gespielt. Ich spiele dort, wo der Coach mich hinstellt.“